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Amsterdam Geschichte

Ein Kanal in Amsterdam
 

Zwar deuten einige archäologische Funde aus der Römerzeit darauf hin, dass zur dieser Zeit schon Menschen im heutigen Stadtgebiet von Amsterdam gelebt haben, allerdings konnten bisher keine Spuren einer Siedlung nachgewiesen werden. So liegen die ersten belegbaren Spuren im 13. Jahrhundert, als dort ansässige Fischer begannen den Fluss Amstel künstlich anzustauen und um jenen Platz eine Palisade errichteten. Daher rührt auch der Name Amsteldam. Nach dem Erhalt des Privilegs der freien Passage auf holländischen Gewässern im Jahr 1275, begann der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt. Nach der Eroberung Antwerpens durch die Spanier und der dadurch ausgelösten Flucht von vor allem vermögenden Juden nach Amsterdam, erlebt die holländische Metropole am Ende des 15. Jahrhunderts auch einen kolonialen Aufschwung in Übersee. Den deren mitgebrachtes Kapital wurde unter anderem für die Finanzierung von Schiffspassagen nach Indien genutzt. Der daraus resultierende kommerzielle Erfolg führt 1602 zur Gründung der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie.


Die Niederlande erleben zur dieser Zeit, in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, einen bis dahin nicht gekannten wachsenden Wohlstand. In jenem "goldenen Jahrhundert" nimmt Amsterdam auch auf Hinblick des Kunstsektors bald eine führende Position in Europa ein. Dies ist das Zeitalter von Rembrandt van Rijn, Johannes Vermeer und Jan Steen. Allerdings kommt gegen Ende des 17. Jahrhunderts die blühende Wirtschaft jäh zum Erliegen. Ausgelöst wird dieser Stillstand teils durch die wachsende überseeische Konkurrenz Englands und zum anderen durch ungezügelte, bis an Hysterie grenzenden Spekulationen am heimischen Finanzmarkt (Tulpenkrise 1637). Es folgen Jahrzehnte der wirtschaftlichen Stagnation und wachsender Armut. Einen erneuten historischen Wendepunkt erlebt Amsterdam mit dem Bau des Nordseekanals 1876. Dadurch erhielt die Stadt einen direkten Zugang zum Meer. Die erneute Blüte der heimischen Wirtschaft manifestiert sich in der Entstehung einiger architektonischen Meisterwerke dieser Zeit. So wird im Jahr 1889 der Amsterdamer Hauptbahnhof errichtet sowie im Bau des Concertgebouw, dem Theater Carré und dem Hotel Americain, die einige Jahre später entstehen.

Zwar wurde Amsterdam während des 2. Weltkrieges materiell nicht allzu stark in Mitleidenschaft gezogen, aber durch die Judenverfolgung der Nazis in den Jahren 1941 - 1943 (prominentestes Opfer war Anne Frank) und dem Hungerwinter von 1944, verlor die Stadt circa 10 Prozent ihrer Einwohner. Nach dem Krieg veränderte sich die Zusammensetzung ihrer Einwohnerschaft in kürzester Zeit. Heute setzt sich die 750.000 zählende Stadtbevölkerung bis zu 37 Prozent aus anderen ethnischen Minderheiten zusammen.

 
 
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